Systemaufstellungen

 

Der Mensch erfährt sich in der Welt als System bestehend aus verschiedenen Systemanteilen. Eines der bekanntesten ist das von Körper, Geist und Seele. Da es allgemein bekannt ist kann es hier als Exempel für die von mir genutzten Systeme bei Systemaufstellungen betrachtet werden. Bei den Seminaren ermittele ich zusammen mit dem Klienten ein für sein Anliegen passendes System, welches ihn in seinem Anliegen bestmöglich unterstützen soll. Wenn etwas im Leben belastend wirkt oder nicht in Balance zu sein scheint, man unglücklich ist oder Symptome zeigt, wird man in dem aufgestellten System Blockaden sehen oder Systemanteile, die nicht in Verbindung sind finden. Mit Aufstellungen können wir diese Blockaden lösen und wieder Verbindung entstehen lassen. Da wir mit allem und jedem verbunden sind wirken sich Veränderungen in uns immer auch auf unser Umfeld aus. Auf diese Weise können wir sowohl persönliche Konflikte als auch  Verstrickungen mit der Familie,  im Privaten und im Arbeitsumfeld in Bewegung und Lösung bringen. 

Um diese Prozesse so greif- und erlebbar wie möglich zu machen brauchen wir eine weise Instanz, die als Spiegel oder Bildfläche für das nicht Bewusste dient. Diese Aufgabe übernimmt unser physischer Körper. Seelische, geistige, emotionale, mentale und spirituelle Anteile kommen durch das bewusste Wahrnehmen zum Ausdruck und in Erfahrung. Unter anderem dadurch ist der Begriff oder Prozess des "Verkörperlichen" entstanden. 

Bei Systemaufstellungen werden Lebensthemen, Symptomatiken und Fragestellungen jeglicher Art mit Hilfe von Stellvertretern aufgestellt. Die dadurch entstehende Konstellation zwischen den Stellvertretern zeigt ein Bild über Beziehungen, Verbindungen, Blockaden und Dysbalancen innerhalb des Systems auf. Durch Bewusstwerdung, die Kraft der Wahrnehmung und den Ausdruck kommen Körperempfindungen, Emotionen und feste Gedankenstrukturen in Bewegung und suchen sich eine neue Ordnung. Verbindung, Balance und Mitgefühl entstehen und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Die dabei gemachte Erfahrung bereichert nicht nur die Teilnehmer mit Anliegen, auch die Stellvertreter gehen durch ihre eigenen Prozesse und erfahren Wesentliches über sich selbst.